Biomassenreduktion

Schreibblockade

Liebe Leser und Leserinnen,

ich weiß ihr habt euch bestimmt gefragt wo meine Beiträge bleiben, ich hatte sehr große Probleme mit dem Programm WordPress, unter dem ich meine Artikel verfasse.
Ich bitte euch vielmals um Entschuldigung.

Leider fehlt mir in der letzten Zeit der Wille zum schreiben, der Grund ist ein sehr tragisches und trauriges Ereignis, das mich echt fertig macht, nämlich der Tod einer Freundin, die ich sehr gemocht habe.

Ich möchte euch nur sagen, ja ich trainiere noch, und was die Biomassenreduktion betrifft so habe ich 3,8kg abgenommen, was meinen Bauchumfang um einen ganzen cm verkleinert hat.

Ich muss ehrlich gestehen, ich habe kein Hungergefühl mehr und deshalb die schlimme Befürchtung: genauso fangen Psychosen an, zumindest bei mir. Das habe ich in meiner Klinik gelernt, sowas nennt man Psychoedukation, sich selbst einschätzen und auf den Körper hören.

Das ist für heute alles, ich bin einfach zu traurig um weiter zu schreiben.

Verzeiht ok.

Eure Kim


Viele Gedanken

Hallo meine lieben Leserinnen und Leser,

als ich vorgestern laufen war, habe ich meine Schuhe ständig im Wasser versenkt. Entweder musste ich durch tiefen Schnee oder durch tiefes Wasser laufen.
Da ich mich fühlte wie ein kleines Heizkraftwerk, fand ich es gar nicht so schlimm zu fühlen wie das kalte Wasser meine Füße umspült. Meine Joggingschuhe haben es mir nicht gedankt, heute meinten sie allen ernstes sie müssten noch Nass sein, grummel.
Ich hab sie dann eine Runde in der Waschmaschine drehen lassen, so als Bonus.

Jetzt allerdings wird mir klar, so hat das keinen Sinn, wenn ich jedes Mal meine Schuhe ertränke wird das nix.
Sollte ich eventuell Gummistiefel anziehen und meine Füße kaputt machen? Ich weiß was, wenn ich laufe mache ich den nächsten Tag einfach progressive Muskelentspannung, und den nächsten Tag werde ich Rad fahren auf dem Hometrainer, bis dahin dürften meine Schuhe wieder fit sein.
Ich habe noch ein Problem muss ich zugeben, heute war ich nicht draußen obwohl es mir gewiss gut getan hätte. Ich finde die Luft absolut klasse im Winter, aber es war sehr glatt auf den Wegen und Straßen.

Auf alle Fälle brenne ich förmlich darauf morgen 1 Std. Intervall Training zu bewerkstelligen, dieses funktioniert so, dass man sich einläuft bis die Muskeln recht warm sind, langsames Gehen oder Traben. Auf keinen Fall sollte man gleich in die Vollen gehen, schön zuhause etwas warm machen, die Muskeln lockern und die Bänder dehnen. Draußen dann wie erwähnt einlaufen. Wenn man dann soweit ist kann man etwas zügiger voran Laufen und dazwischen immer wieder etwas langsamer Gehen. Nur nichts überstürzen, ich habe mir ja eine lange Frist gesetzt.

Was mir auch sehr große sorgen macht ist das viele Untersuchungen die ich machen muss so genannte IGEL Leistungen sind, der Ultraschall des Herzens, oder das Belastungs-EKG. Ich weiß nicht ob mit mir alles paletti ist, deshalb mache ich etwas Piano.

Für heute mal genug, meine lieben. Ich werde euch morgen mehr berichten.
Bis dann

:)


Wie alles begann, und wie Ich will, dass es endet!

Hallo meine lieben Leserinnen und Leser,

ich möchte mich euch erst einmal vorstellen, mein Name ist Kim. Ich bin 31 Jahre alt und wog mal bei 168cm 50 kg. Heute, ein Jahr später sieht die Sache ein klein wenig anders aus, zwar heiße ich immer noch Kim, wiege jetzt aber stolze 69kg bei 168cm.
Wie kam es dazu? Ganz einfach, keine Disziplin. Alles fing mit ein paar ganz harmlosen Medikamenten an, Antidepressiva und Antispychotika, beide Appetit anregend. Ich schaufelte süße Teilchen, süße Gummidinger und alles andere nur so in mich hinein. Vor mir war nichts sicher, sogar nachts stand ich auf und machte Jagd auf die Spezies Hanuta und Knoppers. Zwar ging es mir sehr schnell gesundheitlich besser, aber durch meine Arbeitslosigkeit wurde ich träge.
Alle 14 Tage brauchte ich neue Hosen und T-Shirts, sogar Socken schnürte meine Beine ab. Ich lief nur noch in Jogginghosen und Biolatschen umher.
Ich machte mir die ganze Zeit etwas vor, ich dachte doch allen ernstes wenn ich wieder eine Arbeitsstelle habe purzeln auch die Kilos, aber weit gefehlt. In meiner Tätigkeit als Einrichterin für Fräsmaschinen, fing ich an unregelmäßig und in kurzer Zeit zu essen. Ihr kennt das bestimmt, in der Pause machst du kurz die Programmierung fertig, dann ist die Pause vorbei und dann kommt alle paar Minuten jemand anderes mit irgendeinem Problem, ergo: Keine Pause.
Ich machte mir absolut etwas vor.
Dann rückte mein Geburtstag immer näher, ich war beim Friseur und die Friseurin fragte mich ob ich nicht mit Nordic Walking betreiben möchte, ich sagte Ihr zu. Ich hatte ja Zeit genug dafür.
Zu meinem Geburtstag wünschte ich mir dann ein Paar heiße Stöcke, wir gingen ins Sportgeschäft, ich ließ mich beraten und verließ das Geschäft mit ein Paar sehr teuren Stöcken.
Ganze 2x bin ich gelaufen, eine kleine Runde…geschnaubt wie ein Pferd, geschwitzt wie ein Schwein und geschämt habe ich mich, es war richtig schlimm für mich.
Es war schlimm für mich zu sehen wie mein Körper zerfällt, mein Körper auf den ich immer geachtet hatte, trainiert hatte. Mein Waschbrettbauch, liegt unter einer riesigen Fettschürze vergraben. Ich kann nicht in die Hocke weil mein Bauch mich stört. Trotzdem fand ich keinen Elan, bis zu dem Zeitpunkt als meine Freundin zu mir sagte, dass mein Bauch immer mehr wird, und es nicht schön ist. Warum ich sowas mit mir lassen mache, ob mir mein Körper egal sei. An diesem Abend hatten wir einen sehr großen Streit, ich war zu stolz. Ich lief spazieren und fasste einen bedeutsamen Entschluss.
Ich trainiere jetzt regelmäßig, nach Plan und laufe 2012 den Halbmarathon in Stuttgart.

Heute z.B. am 12.12.2010 habe ich 2 Std. Power Walking trainiert, da heute kein offizieller Trainingstag ist. Mein Puls lag bei 137 Anschlägen pro Minute. Hatte aber das Gefühl da geht noch ein klein wenig mehr was den Puls betrifft. Ich hatte meinen Flow gefunden und lief ohne Unterbrechung mein Pensum ab.

Meine lieben Leser, ich möchte euch an meinem Weg teil haben lassen. Es gilt, sich aufzuraffen und für sich zu entscheiden, dass es Zeit ist für eine Biomassenreduktion von mindestens 15 kg. Stellt euch mal 15 kg Hackfleisch vor. Unglaublich!!!!
Ihr könnt mich unterstützen in dem ihr mir Kommentare hinterlasst, wenn ihr wollt. Natürlich könnt ihr mir auch Fragen stellen, nur ran an die Tasten.

Bis Morgen!


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